Alas langer Weg zur neuen Heimat

Eigentlich sollte Luxemburg nur ein kurzer Zwischenstopp im Leben der Alzoubis werden. Doch der syrische Bürgerkrieg dauerte an: Ala betreibt mittlerweile einen Imbiss, seine Kinder gehen hier zur Schule, sprechen Luxemburgisch. Aus ein paar Jahren wurde ein neues Leben.


In der Avenue Victor Hugo in Limpertsberg an einem beliebigen Wochentag zwischen 12 und 14 Uhr: Die Schlange vor dem Imbiss „Bissane“ reicht bis zum nächsten Häuserblock. Überwiegend Schüler, aber auch Angestellte aus den umliegenden Büros kaufen sich schnell ein Stück Pizza bei Ala. Die Wartezeit beträgt trotz Ansturm nicht länger als fünf Minuten. „Es muss schnell gehen“, meint der Chef, Zeit sei heute mindestens genauso kostbar wie gute Zutaten.

Auf den ersten Blick mag das Konzept von Ala Alzoubi etwas befremdlich wirken. Ein Syrer verkauft Pizza und Pasta. In einer Stadt, in der es dank der Einwanderungswellen des letzten Jahrhunderts an guter italienischer Küche wahrlich nicht mangelt. Wäre es da nicht lukrativer, den Hype um die orientalische Küche zu nutzen, der mit reichlich Verspätung auch Luxemburg erreicht hat?


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